Tagebuch Neuseeland

Freitag 25.10.02 12:20

Mit der S2 an den Flughafen. Sind schon das erste Mal zu spät unterwegs. Ursache: Stau Tunnelstrasse. Unser Chauffeur Hans hat es gut gelöst.

Samstag 26.10.02    Singapur schön 28º

Ankunft Singapur Airport, pünktlich. Fahrt mit dem Bus zum Hotel. Begrüssungsdrink. Die Zimmer sind leider noch nicht frei. Schiffsrundfahrt im Hafen. Wahrzeichen von Singapur Fisch mit Löwenkopf (Merilion) gesehen. Zurück ins Hotel und zwei Stunden geschlafen, dann mit Metro und Bus in den Zoo. Der Zoo ist super. Man findet fast keine Gitter. Etwas kleines gegessen, dann ging es weiter mit dem Nachtzoo. Kurzer Fusstrail von einer Stunde war super. Dann machten wir noch die Tramfahrt, wobei Lilian einschlief. Todmüde nach Hause (Hotel).

Sonntag 27.10.02    Singapur zeitweise Gewitter 24º

Nach dem Frühstück im Dailyfrance machten wir eine Stadtrundfahrt mit dem Bus, mit halt in Little India, was mich dann doch noch erinnern lies, dass wir in Asien sind. Dann machten wir uns nochmals auf den Weg zum Hafen, wo wir Fotos von der Skyline machten Marco nahm im Hotel noch ein Bad im Pool und dann ging es auf zum Flughafen. Der Bus war pünktlich. Nun sitzen wir im Flieger und ärgern uns etwas über die vordere Reihe.

Montag 28.10.02    Auckland schön / regen / schön / regen 6-20º

Gut angekommen. Nach dem obligaten Fragebogen, ob wir auch ja nichts einführen was Neuseeland gefährden könnte (Wanderschuhe, Turnschuhe, Früchte, Wasser, ...) und dem check durch zwei Hunde und anschliessendes durchleuchten des gesamten Gepäcks konnten wir endlich einreisen.
Per Taxi ging es ins Hotel. Da haben wir uns im Zimmer 416 noch zwei Stunden aufs Ohr gelegt. Um 16 Uhr waren wir noch rechtzeitig im Travel Office, bzw. Backpacker. Das Ticket für die Fähre war allerdings nicht da sondern es lag schon bei Ace Autoverleih. Dafür haben wir gleich den Transport von morgen zu Ace gefixt. Anschliessend ging es zum Hafen, wo wir uns auf die Spuren des America's Cup machten. Es ist nun auch klar wieso es hier stattfindet. Es hat enorm viel Wind brrr. Apero in einer Waterfront Bar. Schön warm (hinter der Scheibe). Erstes NZ Bier (Ale) getrunken und von den schönen Yachten geträumt.
Danach ging es auf den Sky Tower. Leider war das Restaurant Orbit komplett ausgebucht (erster freier Platz erst um 21.30 Uhr). So begnügten wir uns mit der schönen Aussicht. Abendessen nach einem Kurzen Regenguss im Hafenrestaurant Wild Rire. Es sah so schön warm aus mit dem brennenden Feuer :-) . Hier gab es für mich Lammchops und für Lilian eine Sparpizza (N$20.-)!! und natürlich einen Pinot ;-) würde Hans nicht schmecken ;-) er ist zu schwer.
Todmüde um 22.30 ins Bett gefallen. Lilian ist beim Video schauen bereits eingeschlafen. Um 5 Uhr mit Zahnfleischproblemen aufgewacht.

Dienstag 29.10.02    Auckland -> Whitianga schön, windig, Gewitter 13º

Wurden von der Autovermieter Firma Ace nach einem guten Frühstück abgeholt. Wir waren schon startbereit, als wir merkten dass das Radio im Auto nicht funktioniert. Also Autowechsel und Gepäck umladen, dann ging es endlich los mit dem Toyota Corolla Richtung Cormandel Halbinsel. Auf der Küstenstrasse die zum Teil sehr eng war nach Thames (Goldgräberstadt). Hier assen wir zu Mittag (Nachos und Pizza). Danach ging es weiter entlang der Küste nach Cormandel, wo wir uns entschlossen weiter zu fahren nach Whitianga (3340 Einwohner). Wir bezogen ein Zimmer im Backpacker On the Beach. Nach der Einführung von Anne machten wir uns auf für einen Spaziergang am Strand. Marco testete die Wassertemperatur, kam aber nicht weit, es ist ca. 15º kalt. Eigentlich sollte es nur einen Apero geben im Restaurant on the Rockes doch die Speisekarte überzeugte und wir blieben zum Essen: Burger, Rindsfilet und Zwiebelsuppe. Wieder im Barkpacker versuchten wir es mit mailen, was aber in die Hosen ging zum Ärger von Marco. Schon wieder Zeit zum schlafen. Es ist 22 Uhr.

Mittwoch 30.10.02    Whitianga, schön, einige Tropfen 20º

Happy Birthday Lilian. Um 6 Uhr aufgestanden, kurzes Frühstück, Spaten gefasst und los ging es: ich fuhr die ersten Meter auf der falschen Strassenseite. Es war weiter zu den Hot Springs an der Hot Water Beach als ich angenommen hatte. Wir waren das erste Auto auf dem Parkplatz. Direkt davor am Strand die erste Probebohrung gemacht. Negativ. 100 Meter weiter südlich beim Felsmassiv (man sieht Rauchschwaden) haben wir unseren Pool gebaut. Es waren ausser uns noch zwei weitere Pärchen am buddeln. Das Wasser ist ziemlich heiss so gegen 50º Man muss darauf achten, dass auch kühles Salzwasser dazu kommt, denn sonst verbrennt man sich. 
Danach ging es weiter zum Cathedral Cove. Alles gut beschildert und ein schöner Parkplatz. Der Weg ist neu renoviert und einfach zu begehen. Nach ca. 30 Minuten erreicht man die Beach. Der Felsbogen ist eindrücklich und der Fels davor imposant. Sehr schöne Gegend mit vielen Vögeln (Schlangen haben wir keine gesehen ;.-) )
Zurück wollten wir einkehren in einem Kaffee, aber es hatte alles geschlossen. Zurück in Whitianga den Wagen aufgetankt 91% Oktan der Liter kostet 0.99 N$. Danach haben wir in einem Kaffe gegessen. Lilian hatte in der Nacht sehr schlecht geschlafen, deshalb gab es einen Mittagsschlaf und Wäsche waschen. Am späten Nachmittag setzten wir mit der Fähre ans andere Ufer über und kletterten auf den Whitianga Rock wo wir eine wunderbare Aussicht auf zwei Buchten und das Festland hatten. Wieder zurück mit der Fähre aufs Festland, wo wir im Fireplace sehr fein zu Abend assen. Zurück im Backpacker vielen wir todmüde ins Bett. Marco schlief sogar ein beim Tagebuch schreiben.

Donnerstag 31.10.02    Whitianga, schön 22º

Um 7.20 Uhr fuhren wir los mit dem Ziel Rotoura. Es ging wieder über mehrere Pässe die sehr kurvig waren. Nach vier Stunden fahrt erreichten wir die Stadt, wo es nach faulen Eiern stinkt und überall raucht es aus den Löchern. Zuerst gab es was zum Essen, da Lilian wieder einmal am verhungern war, dabei beschlossen wir den ersten Maoripark Whakarewarewa zu besuchen. Nach dem wir den Eintritt bezahlt hatten gab es eine Führung. Die ältere Frau erzählte uns etwas über das Leben hier um die heissen Quellen. Die Maori nutzen die Wärme der Quellen zum kochen, zum baden, etc. Hier zahlt man fürs Kaltwasser ;-) .
Es gab auch noch ein Konzert was uns doch sehr beeindruckte. Dann fuhren wir zu unserem Backpacker wo wir wieder ein Zimmer mit Dusche und WC für uns haben. Nach dem wir alles raufgetragen hatten machten wir uns auf zu den Polynesischen Pools, wo wir uns in den verschiedenen Pools erholten. War eher enttäuschen, dafür stank unsere Haut nach Schlamm.

Freitag 1.11.02    Rotoura bewölkt, schön 8 - 20º

7.30 Uhr Frühstück: French Toast und Müsli. Danach losgedüst zu Wai-O-Tapu. In nur 20 Minuten waren wir da. Roter und oranger Fussweg und noch ein wenig vom Gelben. Schöne blubbernde Dinger. Schnell Gehen und wir schafften den Park in einer Stunde! Gerade rechtzeitig um zum Geyser Lady Gnox zu kommen. Er speit immer noch pünktlich um 10.15 Uhr, nach dem der Führer 1,5 kg Seifenflocken ins Loch geschüttet hat. 
Danach zurück zum Visitor Center für ein kleines Sandwich. Weiter zum Mood Pool. Danach wieder zurück zum Waimangu Volcanic Valley. Hier den Walk gebucht: 4 km. Zuerst aber noch eine Suppe gegessen. Super schöne Gegend. Überall blubbert und dampft es. Sehr schöner Park besonders gefallen hat uns die Bratpfanne, welches ein heisser See ist. 
Die anschliessende Bootstour zu N$25.- pro Person war etwas überteuert. Dafür waren wir die einzigen Passagiere an Bord. Wir ruhten uns am Bug aus und hörten dem Ranger zu, welcher erzählte wie die Gegend entstanden ist. Man müsste hier Forellen fischen! Ein schöner Geyser am Ende der knapp 40 minütigen Fahrt war der Höhepunkt. Es blubberte und zischte. Zurück am Steg ging es mit einem Bus wieder zurück zum Auto. Zurück ins Backpacker und eine Stunde geschlafen. Danach wollten wir "Lädelä", aber die Geschäfte schliessen schon um 5pm. Im Sizzler zu Abend gegessen: Steak, Tortillas, Bier. Nachtruhe 22.30 Uhr. Starkes Gewitter. Die Bettwäsche im BB war etwas Wäh! lange Haare -> schlecht oder gar nicht gewaschen. Ein dünner Schlafsack wäre schon von Vorteil.

Samstag 2.11.02    Rotoura - Taupo - Waitomo Regen (nur vereinzelt etwas Sonne) 18º

Nach dem Frühstück im BB machten wir uns auf den Weg nach Taupo, wo wir noch einen Zwischenhalt bei den "Wairakai Geothermal" Werken machten. Hier gewinne sie Energie aus den warmen (heissen) Quellen. Fünf Prozent des Stroms von ganz Neuseeland wir hier erzeugt. Etwas weiter kamen noch die Huka Falls, den wir auch besichtigten. Mittagspause in Taupo, wo der grösste See Neuseelands ist. Am See entlang fuhren wir weiter bis das Skigebiet anfangen sollte, doch hier regnete es zu fest und es hatte zuviel Nebel, so dass wir nichts sehen konnten. Wir entschieden uns durchzufahren zu den Caves. Im zweiten Backpackers hatten wir Glück. Es heisst auch Kiwi Pack wie das in Rotoura, ist ganz neu und sehr schön. Wir hatten Riesenglück und konnten gleich um 15 Uhr die Aranui Cave besichtigen. Die Höhle ist sehr schön und wir waren nur noch mit einem anderen Pärchen und der Führerin unter der Erde. Ich musste Marco die ganze Zeit zurückhalten beim Fotografieren und filmen. Dann machten wir uns auf den Weg in die Glow-Worm Cave (Glühwürmchenhöhle). Der Eingang war nichts besonderes, jedoch der Weg mit dem Boot war super. An der Decke der Cave wimmelte es von Glühwürmchen. Wirklich sehr schön nur kann man das Ganze nicht festhalten, denn filmen und fotografieren ist verboten.
Nun sind wir wieder im BB und haben das Essen genossen. Gute Nacht.

Sonntag 3.11.03    Waitomo - Mt. Egmont - Wanaganui schön 20º

Wecker 7 Uhr, aufgestanden 7.40, Frühstück im BB. Losgefahren um 8.50, zuerst die Mangapohne Natural Bridge angeschaut. Sehr eindrücklich wie man plötzlich im Urwald ist und gleich daneben wieder normale Graslandschaft sich. Die Hängebrücke trägt nur 5 Personen! Hat bei uns 2 ½ gehalten ;-) .
4 km weiter die Piri Piri Caves angeschaut. Die Taschenlampe war aber nicht so gut, dass man sich weiter hineinwagen konnte als etwa 5 Meter. Durch den Jungle und wieder auf die Strasse. 2 km weiter liegen die Marokopa Falls. Wagen parkiert und 10 Minuten hinunter zur Aussichtsplattform gelaufen. Zwei Ch Girls getroffen. Der Fall ist schöner als der Huka Falls, weil er breiter ist und inmitten des Urwaldes liegt. Weiter ging es über Marakopa nach Egmont Village. Die Strasse ist ein langes Stück ungeteert und es hat von Waitomo bis man wieder auf der Hauptstrasse 3 ist keine Tankstelle! Die Reservelampe hat noch nicht geleuchtet, aber der Zeiger war schon ziemlich auf Leer. 38 Liter getankt (bis oben voll). Übrigens auch kein Handy Empfang - unsere Nerven!
In Egmont Village zum Visitor Center gefahren. Das liegt 6.5 km im Park. Wir konnten den Mt. Egmont oder wie er auf Maori heisst Mt. Taranaki in seiner vollen Grösse bewundern. Kurz danach kam dann Nebel auf. Es hat auf dem Rückweg auf die Hauptstrasse 3 auch etwas getröpfelt. Mit Fullspeed (110 km/h) nach Wanaganui gedüst, wo wir im BB Tamara abgestiegen sind. Double mit Bad (Rollstuhlgängig).
Kurz den Memorial Aussichtsturm bestiegen. Der Lift auf den Berg war schon ausser Betrieb. So sind wir hochgefahren mit dem Auto. 173 Treppenstufen und wir waren dann oben auf der Aussichtsplattform. Danach Shopping (Frühstück) und Tanken inkl. Luft! Abendessen Pub-Food im Irish Pub an der Victoria Street neben dem Tauchshop.

Montag 4.11.03    Wellington schön 17º

Herrlich in unserer Gartenloge geschlafen. Wecker 7.30, kurz dem jungen auf dem Trampolin zugeschaut und als zu gefährlich taxiert. Frühstück in der Küche zubereitet. 8.50 losgefahren. Über die Brücke Richtung Süden. Unterwegs angehalten für einen Kaffee. Damit hoffentlich unsere Kopfschmerzen vergehen. Biseln im McDonald! In der Zeitung gelesen, dass ein Car im Milford Sound Tunnel Homer gebrannt hat. Anscheinend fuhr er schon brennend in den Tunnel, was sich aber später als falsch heraus stellte. Die Liebe Presse. Der Tunnel war dann gesperrt und die einzige Lodge (wo wir auch absteigen werden) musste 100 zusätzliche Gäste beherbergen. Sie haben Angst, dass der Food nicht richt und eingeflogen werden muss. Der Car wird erst morgen aus dem Tunnel entfernt nachdem die Polizei alle Spuren aufgenommen hat. Gegen Mittag in Wellington angekommen. Nah etwas Mühe mit dem Stadtplan und den Einbahnstrassen (Plötzlich waren wir im Tunnel und fuhren wieder zurück an den Anfang der Stadt. Rechtzeitig noch die Ausfahrt vor dem Schild "Last Exit for 8 km" erwischt).
Im ersten BB "World" war alles ausgebucht. Also weiter. Im ehemaligen Waterloo Hotel BB Downtown abgestiegen. Es liegt ideal direkt neben der Fähren einfahrt.
Te Pau Museum besucht und CD-Guide N$5.- auf Deutsch gekauft. Etwas Probleme mit dem Akku! Dreimal war das Ding leer! Der Eintritt ist Gratis und es wird sehr viel geboten. Grösstenteils wird interessantes gezeigt. Kurz Fast Food: Pasta reingezogen und den Servietten im Wind nachgerannt. Dafür schien uns die Sonne auf den Pelz.
Zurück zum Hotel: Wäsche waschen. Die Maschine und auch der Tumbler wurden von anderen geleert. Wahrscheinlich kann man "erben". Dazwischen Internet und Mails gelesen und dann gratis gesurft. Die Tastatur ist gesperrt, aber die Maus geht :-). Abendessen am Hafen im "Dock 5". Sehr guter freundlicher Service und gutes Essen. Super Wein, super Rechnung. Etwas teuer! Nachtruhe gegen 23 Uhr.

Dienstag 5.11.03    Wellington regen 13º Wind / Sturm, abends Sonne 15º

Nach reichlichem Frühstück im Backpacker machten wir uns mit dem Auto auf den Weg in den Zoo, wo wir uns erhofften Kiwis zu sehen. Mit meiner grossen Erfahrung im Kartenlesen war es dann auch kein Problem den Zoo zu finden. Am Eingang meinte die Dame an der Kasse, man könne die Kiwis erst um 11 Uhr sehen. Dank Marco's Ungeduld waren wir schon um 9.45 Uhr im Kiwihaus und zu unserem Erstaunen liefen oder besser gesagt hüpften zwei Kiwis herum. Marco brachte man fast nicht mehr heraus. Wir besichtigten dann noch den Rest des Zoos, der bei weitem nicht mit dem von Singapur konkurrenzieren kann. Am Schluss ca. um 11 Uhr gingen wir nochmals ins Kiwihaus und es war weniger los als um 9.45 Uhr. Mit dem Auto zurück ins Hotel, WC stopp, zu Fuss in die City, von Laden zu Laden. Der Regen scheint nicht aufzuhören.
Nichts gekauft und erneut zurück ins Hotel zum WC stopp. Nun machten wir uns wieder aufs Neue auf. Geldwechseln war angesagt. Anschliessend fuhren wir mit dem Cablecar zum Botanischen Garten. Zum Glück hat es aufgehört zu regnen. Die Sonne kam sogar etwas durch die Wolken durch. Marco verpasste den Cablecar ca. dreimal zum fotografieren, als er es dann geschafft hatte und wir den kleinen Rundgang durch den Garten gemacht hatten, fuhren wir wieder mit dem Cablecar hinunter in die City. Nach einer kurzen Pause im Hotel erkundeten wir die Einfahrt zur Fähre. Sollte machbar sein. Abendessen wieder am Hafen. Diese Mal jedoch in einem Pub. Mal schauen wie es da ist. Nachos und Burger für Lilian 1 Glas Wein für Marco. Bier noch offen? 
Erstes Bier aus dem Süden probiert: Speights Ale aus Dunedin. Schmeckt vorzüglich. Ich frage mich wieso so viele Kiwis Heineken trinken! Um 21 Uhr findet zu Ehren des US-Feiertages Flying Fox (oder so) ein Feuerwerk statt. Es ist hier eine uralte Tradition. Wie 1. August nur dass neben den vielen privaten Feuerwerken auch ein grosses stattfindet. Das Feuerwerk begann mit einem drei minütigen Helikopter Intro an welchem ein Kranz voll Feuerwerk am Lastseil hing.
Viele Leute waren am Quai. Viele Kinder. Alles friedlich und rücksichtsvoll. In der Lagerhalle am Quai hat es eine Kletterwand, Minigolf (nicht gerade schön) und einen Rollerblade-Verleih. Das Licht wurde während des Feuerwerks leider nicht gelöscht.

Mittwoch 6.11.03    Wellington - Blenheim - Kaikoura    schön, Gewitter, schön 14º

Morgens um 7 Uhr mussten wir für die Fähre "The Links" einchecken. Zuerst kamen die Tracks dran, dann wir. Es war unglaublich wie viele Autos in diese Fähre passen. Man fährt in einer Art Spirale hoch und lässt dann darauf das Auto stehen. Am Anfang war die Überfahrt noch einigermassen ruhig, jedoch auf dem offenen Meer hatte es ca. 3 Meter hohe Wellen. Die Fähre hat eine Flugzeugbestuhlung, ist aber breiter und man hat viel mehr Platz. Es hat mehrere Bars, einen Kiosk und andere kleinere Läden. Am Heck befindet sich eine Aussichtsplattform. Vorne am Bug wäre es schöner, weil man viel mehr sehen könnte, doch wäre da der Fahrtwind viel zu stark. Das Ding läuft ganz schön schnell. 
Mit ca. 10 Minuten Verspätung (wir mussten noch ein Schiff im Kanal passieren lassen) kamen wir um 10.45 im Hafen von Picton an. Zuerst durften wieder die Tracks von Bord. Blenheim erreichten wir dann um 11 Uhr. Wir kreisten zweimal, weil wir einen Parkplatz suchten. Also damit wir nicht noch später dran sind, Lilian ausgeladen, da der Wine Tourbus schon wartete. Ausser uns war nur noch ein Pärchen aus Brisbane (AUS) mit dabei. Zuerst haben wir die grösste Weinkellerei Montana besucht. Alles sehr professionell. Interessante Führung. Schöne Eichenfässer. Das Essen (es soll eines der besten Restaurants in Südneuseeland sein) war so einigermassen. Wir hatten mehr erwartet. Lilian: Quiche (viel zu viel Ei), Marco: Chef Platte mit einem Mix aus Lachs, Salami und Spargel.
Danach das Weingut Forester besucht (grösster Familien-Weinbetrieb). Helikopter versuchen den Frost zu vertreiben, indem sie die wärmere Luft von oben nach unten drücken. 8 - 12 Liter Wasser benötigt ein Rebstock pro Tag. Deshalb ist überall auch eine Bewässerungseinrichtung installiert. Die Reben werden von Nord nach Süd angepflanzt. Ausser bei Montana, da ist es von Ost nach West. Sie bekommen dadurch etwas weniger Sonne, was also ein Fehler ist! Aber die Goldmedallien sprechen wohl für sich! Danach noch zwei weitere Weingüter besucht. Hunter's und Saint Clair. Bei Hunters waren sie am umbauen und ein deutsches Pärchen war vom Wein so begeistert, dass sie eine gemischte Kiste erstanden. Wir konnten die Begeisterung leider nicht teilen. Saint Clair überzeugt mit dem süssen Dessert Riesling. Gleich nebenan gab es Saucen, Pasten und Gewürzmischungen zu kaufen. Wir erstanden eine Dip Mischung. Danach ging es noch in eine Distellerie. Sie war voll aufs verkaufen aus. 
Um 16.50 Uhr wieder zurück bei unserem Wagen in Blenheim. Der Führer und Fahrer Dick hat seine Sache sehr gut gemacht. Ausser beim Schalten hatte er so seine Mühe und es kratzte manchmal ganz schön). Wir sind dann weitergefahren nach Kaikoura, wo wir kurz vor der Stadt noch Seehunde gesehen haben. Die jungen spielten in einem natürlichen Pool, während die Grossen Machtkämpfe ausübten.
In Kaikoura versuchten wir im Planet Backpacker einzuchecken. Diese BB existiert allerdings nicht mehr. Jetzt steht da ein komischer Bau: Whale BB.
Also kam das nächste BB auf der Liste dran: Sunshine. Diese war leider ausgebucht, aber die freundliche Hostmother war so nett und telefonierte für uns herum. Sie fand dann ein Zimmer in der Dolphin Lodge. Unser Double war sehr klein und ohne Bad. Das mit Bad war leider nur für eine Nacht frei. Nach dem Zimmerbezug und der Besichtigung des Hotpools gingen wir essen im Dorf. Ein kleiner Weg führt vom Hügel hinunter auf die Esplanade. Das Essen im "The Rock" war ok, aber keine Weltbewegende Angelegenheit. Salat und Essen kam zur gleichen Zeit. Steak (Filet) war fast durchgebraten. Die Salatsauce eignet sich gut als Dip-Sauce. Für die Live Musik waren wir dann aber zu müde.

Donnerstag 7.11.02    Kaikoura schön 20º (Nachmittag bewölkt 16º)

Die Sonne kitzelte uns wach. Sonnenaufgang um 6 Uhr. Direkt sicht vom Bett aus aufs Meer. Um 9 Uhr ins Dorf zum Frühstück. Ziemlich tueer! N$33.50! Mehr als die Übernachtung N$22.- pro Person. Nach dem reichlichen Müesli zum Tanken und danach zum Lookout gefahren. Super Aussicht über die Halbinsel. Weiter bis an die Spitze der Halbinsel, wo die Seal's sind. Wir beobachten die Seelöwen und klettern über die Felsen zur nächsten Bucht. Ein toter Seelöwe, besser gesagt nur noch das Fell und der Schädel, lag am Ufer. Zwei Möwen beim Sex zugeschaut. Sie sind am Nester bauen und ziemlich aggressiv. Eine Kolonie Seelöwen ist am faulenzen. Zwei Taucher wollen es wissen und wagen sich ins kalte Nass (5mm mit dünnen Handschuhen, der eine hatte den Bleigurt vergessen und musste den weiten weg zum Auto zurücklaufen: PADI). Mittagessen wieder im gleichen Restaurant wie am Vorabend "The Rock".
Nach unserem Ausflug auf die Klippen und nach dem Essen setzten wir uns wieder ins Auto und suchten den weiter entfernten Lookout beim Mt. Fyffe, wo wir auch eine gute Übersicht auf Kaikoura hatten. Da ich noch nicht genug von den Seehunden hatte, musste Marco nochmals mit mir zurück fahren, wo wir am Tag davor die Seehunde sahen. Sie waren doch auch heute wieder da (Fahrt ca. 30 km).
Nach dem Apero und einem feinen Essen ging es wieder zurück ins Backpacker. Wir müssen ja früh ins Bett, da morgen Tagwache um 6 Uhr ist.

Freitag 8.11.02    Kaikoura - Christchurch bedeckt 15º (Nachmittags Sonne)

Um 6.00 Uhr aufgestanden, Müsli Frühstück im BB
Um 7.00 Uhr an der Whale Station
Um 7.10 Uhr cancel der Tour wegen Wind und Wellen :-((
Um 9.45 Uhr Check in im BB Durset House in Christchurch

Zu Fuss in die City zum zweiten Frühstück im Cafe Roma www.caffe-roma.co.nz/ Guter Kaffee, gute Gipfeli (2 für $9.50) eher teuer.
Über den Botanischen Garten und den gratis Tennis courts zurück zum Hostel. Mit dem Auto zu den Gondola gefahren. Die Gondelbahn ist Swiss Made in Olten! Auf dem Berg hat man eine super Rundsicht. Im Time Tunnel wird die Geschichte von Christchurch und Cpt. Cook näher gebracht. Der einzige Fehler beim erstellen der Map von Neuseeland ist Cpt. Cook bei der Peninsula unterlaufen. Er meinte es wäre eine Insel. Wobei angemerkt werden muss, dass er auf der Karte erwähnt hat, dass diese Stelle nur ungenau beschrieben ist. Dies haben wir aber erst viel später im Doubtful Sound von einem Ranger erfahren.
Zurück im Hostel: Wäsche waschen und Internet. Am Abend an die Oxford TCE (Terrace) 136, wo wir im Restaurant Viaduct zu Abend assen. Beef super. Burger riesig. Um 21 Uhr schon wieder im Bett. SMS an die arme Susanne versucht zu senden. Es ist zweimal fehlgeschlagen (Gültigkeit erloschen) SMS not saved...

Samstag 9.11.02    Christchurch schön 23º

Ausflug nach Akaroa stand auf dem Programm. Nach einem sehr feinen Kaffee und einem noch besseren Bagel ging es los. Mit dem Auto fuhren wir ca. 80 Minuten über eine kurvenreiche Strasse, welche zum Teil dem Meer entlang führte. Auf einem Pass angekommen waren wir überwältigt von der Aussicht. Das Meer hatte eine klare türkis Farbe angenommen. In Akaroa machten wir einen kleinen Spaziergang mit Trink stopp. Um 11 Uhr legte das Boot ab. Als wir schon unterwegs waren teilte uns der Kaptain mit, dass sie am Morgen keine Delfine sahen, wir hätten aber noch Chancen. Nach ca. 40 Minuten sahen wir auf unserer Seite zwei ganz kleine Pinguine schwimmen. Sie sind sehr schnell und wendig im Wasser. Unglaublich aber wahr ein wenig später waren doch wirklich ca. vier Delfine um unser Boot. Es sind die kleinsten auf der Welt. Sie schwammen ums Schiff und Marco konnte gute Fotos machen. Etwas später kamen wir wieder einmal zu einer Cave, wo Hunderte von Kormoranen in den Felsen sitzen. Einige sind am Eier ausbrühten. Zurück im Hafen waren wir wie immer hungrig. Leider wurden wir das Erste Mal vom Essen und vom Service enttäuscht. Zurück in Christchurch wollte uns einer mit dem Auto fast abschiessen. Wir hatten wirklich Glück. Marco kam ein wenig aus dem Konzept und glaubte meinem guten Kartenlesen Kenntnisse nicht und fuhr voll verkehrt. Was Solls.
Am Abend gab es dann noch recht feine Spaghettis und wieder ging es früh ins Bett, denn Tagwache war um 6.30 Uhr.

Sonntag 10.11.02    Christchurch - Mt. Cook - Oamaru schön 18º

Leider hatte das feine Kaffe erst um 8 Uhr offen. Um 8.30 Uhr gab es dann im McDonald Frühstück. Nichts besonderes aber man konnte es behalten. Weiterfahrt bis Lake Tekapo. Super Aussicht auf den See doch sehr windig daher nicht sehr gemütlich. Dann machten wir uns auf zum Mt. Cook bei schönem Wetter. Je näher wir jedoch zum Mt. Cook kamen, desto schlechter wurde das Wetter und es begann sogar zu regnen. In Mt. Cook Village gefiel es uns gar nicht. Nicht nur weil es regnete, es war gar kein richtiges Dörfli, wie wir es uns halt so vorstellten. Nach einer Super fuhren wir wieder zurück nach Twizel, wo es wenigstens schönes Wetter war. Hier entschieden wir uns noch weiter bis nach Oamaru zu fahren. Wir sahen immer wieder kleinere bis grösser Stauseen und das Wasser hatte so milchblaue Farbe. Sehr schön. Das Wasser klatschte manchmal über die Staumauer. Es windet halt doch recht stark.
In Oamarau angekommen waren wir ganz überrascht was für ein schönes Städtchen es ist. Hier fanden wir dann heraus, dass man sehr gut Pinguine beobachten kann, nach einem feinen Pub Essen machten wir uns auf die Suche nach den Pingus.
Mit 30 minütiger Verspätung kamen die kleinsten Pinguine der Welt vom Fischen zurück. In mehreren Gruppen von bis zu 30 Stück kamen sie an. Sie bildeten dunkle Flecken auf dem Wasser. Mühsam kletterten sie aus dem Wasser und watschelten über die Steine. Mehrmals bleibt die ganze Gruppe stehen, um ihr Gefieder zu trocknen, putzen und wieder frisch einzuölen. $8.- Eintritt, Kinder gratis.
Ein neues Amphitheater wird gerade fertig gestellt. 190 Nester sind in der Wiese vergraben. Auch ein Hase hat sich eingenistet. Viele schwatzhafte Touris (90 % Japaner) stören die Pinguine nicht. Rotlicht erhellt die Szenerie und sorgt für falschfarben Bilder.
22.15 Uhr weinender Lachkrampf von Lilian im Bett wegen unserem dazutun betreffend Verschlechterung des Ozonloches.

Montag 11.11.02    Oamaru - Dunedin brechend kalt, Graupel-Schauer, Schneefallgrenze 500 m.ü.M. 4 - 11º

7.30 Uhr Wecker. Frühstück in einem französischen Café. Pain au Chocolat. Etwas zu punktuell mit dem Salz. Fahrt durch das historische Hafenviertel. Kutschen werden bereitgestellt. Die historische Lok fährt erst wieder am nächsten Wochenende von Dunedin nach Oamaru und wieder zurück. Ebenfalls findet dann ein grosser Umzug statt. Die Fahrt ging dann über die Küstenstrasse (Kakanui Village) vorbei an einer Lagune mit vielen Vögeln zu den Moeraki Boulders. Man kann entweder von dem öffentlichen Beach Parkplatz dahin gelangen (ist aber weiter) oder über das neue Restaurant, welche in der gleichen Form (Kugel) gebaut wurde. $2.- Donation sind willkommen. Man gelangt über eine neu erstellte Treppe hinunter zum Strand. Die kugelrunden Felsen sind sogar bei Flut gut zu sehen.
Der nächste Halt war am Katiki Point. Hier ist der herzige Hafen und der Leuchtturm (zu erreichen über die Lighthouse Road - Gravel Rd!) wo sich am Ende einige Seelöwen zusammen mit Kühen also gemeint sind Rinder und Yellow Eyed Pinguine befinden. Die Pingus waren leider am Fischen und sind erst am Abend zu bestaunen.
Weiter ging es dann über die (1) zum  Shag Point: Seelöwen und Kormorane. Super leider viel zu viel Wind. Der Windkanal an der Expo war ein Nichts dagegen.
Um 1 Uhr in Dunedin angekommen. Lilian hat mich super zur Elm Lodge gelotst. Mittagessen (Suppe) in der Stadt. Zu Fuss ging es die steilen Strassen hinab. Lädele Bahnhof angesehen, Bier in Shooters (5$ die Stunde Internet, aber kein Netz wegen Rohrbruch - die Strasse stand unter Wasser). Zurück zu unserer Lodge und dort ins Internet eingeloggt und die nächsten Tage geplant. Nachtessen mit dem Auto hinab in die City. Es war sehr kalt und hat genieselt. Zuerst haben wir noch Frühstück im 24h Supermarkt eingekauft. Im Woolshed Pub Food (Chinesisch zu $6.-) Bier und Wein beim offenem Feuer genossen. Laut Einheimischen spielt das Wetter zur Zeit verrückt. Ist absolut nicht normal. Wenn es 10 Tage schlecht ist, so ist es dann auch weider 10 Tage lang schön. Licht löschen 22 Uhr. Das Hostel ist leicht enttäuschend und lebt vom guten Namen. Toilette ist um unteren Geschoss hinter der Küche! Die Wäsche ist sauber. As Haus hätte dort und da kleinere Renovationen nötig. Achtung beim Internet: dies stellt nach Ablauf der Zeit einfach ab. Kein Restart möglich!

Dienstag 12.11.02    Dunedin regen / schön / regen 12º brrrrr

8.15 Uhr duschen, Frühstück im BB (Flöckli und Yoghurt, "Ovo") leicht depressiv über das Wetter verlassen wir das BB und machen uns auf die Suche nach der steilsten Strasse der Welt. Weil es stark regnete verzichtete ich darauf den Rekord von zwei Minuten (hinauf und hinab) zu unterbieten. Tanken (Benzin ist zwei Cent billiger geworden).
Check gewechselt (sFr. 200.-), Shopping (Faserpelz für Lilian), Kaffee und Zeitung lesen. Zurück in die Lodge. Internet: Mail von Susanne und Blumenstrauss über Fleurop für Mamis Geburi bestellt. Essen gegangen in die Speights Brauerei " Ale House Restaurant". Lammfilet auf Salat mit Kartoffel Julie. Lilian Chicken Pie auf Salat. Danach zurück in die Lodge und Sandwichs gestrichen. Noch kurz gedöst und pünktlich auf die Minute ging die Elm Wildlife Tour los. Nachdem wir alle im Bus hatten (22 Personen) musste sich jeder vorstellen. Danach ging es auf die Otago Penisula. Höchster Punkt mit super Aussicht, aber zu wenig Licht für ein gutes Foto: Regen! Dann vorbei an einem See mit Black Oystercatcher, Black Swans zu den Royal Albatrossen.
Weil sie am brüten sind darf man sie nur von weitem beobachten. Das heisst nur wenn sie in der Luft sind, sieht man sie elegant im Sturmwind segeln. Gleich unterhalb vom Visitor Center hatte es zwei kleine Höhlen mit blauen Pinguinen. Sie waren aber nur schlecht in der Höhle zu sehen. Danach ging es aber erst richtig los. Wir fuhren quer über die Insel auf ein Privatgrundstück. Jeder hat übrigens ein eigener Feldstecher bekommen. Über Stock und Stein und zwischen Schafen hindurch ging es hinab zur Beach. Dort empfingen uns Seehunde, Seeelefanten (Hooker's Sea Lion). Wir konnten sehr nahe an sie heran und sie beim spielen, kämpfen und faulenzen beobachten. Plötzlich näherte sich hinter unserem Rücken ein Yellow Eyed Pinguin. Er lief schnurstracks auf die zweite Gruppe zu. Wir bewegten uns weiter zwischen den Sealions hindurch zu einem Ausguck, von wo wir die Pinguine, welche aus dem Meer kamen, besser beobachten konnten. Danach ging es den Berg hinauf zu einem weiteren Beobachtungsposten. Hier sahen wir dann auf die Höhlen (Nester) der Pinguine. Auf einem Monitor konnten wir das Innere eines Nestes beobachten. Wieder zurück zum Strand, durch die Sealions zurück zum Weg wo wir gekommen sind. Ein deutsches Pärchen hat ein wenig genervt. Immer zu vorderst, dauernd ins Bild gelaufen und hatten immer ne extra Wurst. Mit ihren Skistöcken waren sie aber nicht schneller im Gelände als wir. Der Guide sagte zu ihnen: you forgott your skis! Also Berg hinauf und wieder hinab in die nächste Bucht. Hier gab es Seelöwen (Seals) zu sehen. Sie sind kleiner als die Sealions. Die Jungtiere sind sehr verspielt und eines hat es sich im Nest einer grossen Möwe bequem gemacht. Zurück zum Bus (der Windkanal an der Expo hätte man sich erneut schenken können).
22.30 Uhr erschöpft ins Bett gefallen. Dauer des Trips: 7 Stunden für N$49.- (Übrigens die Deutschen haben $59.- bezahlt, da sie nicht in einem Backpacker übernachten. Ihr Van steht vor der Elm Lodge ;-)

Mittwoch 13.11.02    Dunedin - Invercargill schon fast kein Wind, schön 18º

Sind um 9 Uhr losgefahren und haben uns auf die Suche nach dem Scenic Drive nach Invercargill gemacht und der Zufall wollte es dass wir ihn auch gefunden haben. Zuerst sind wir nach ca. 1 ½ Stunden bei dem ersten Wasserfall angekommen. Purakaunui der nicht überwältigend war, jedoch der Spaziergang dorthin war sehr schön. Der Weg ging weiter über eine natur Strasse zum Matai Wasserfall. Hier das selbe wie beim Ersten. Dann hielten wir kurz bei den Niagarafällen, wo Marco einen Lachkrampf hatte, das beste hier war das Kaffee, wo wir fein zu Mittag assen. Nun machten wir uns auf zum südlichsten Punkt von Neuseeland. Wir stellten das Auto auf der Naturstrasse ab und mussten noch 20 Minuten über eine Wiese laufen, die voll war mit Schafen wie immer. Es hat sich gelohnt. Wir sahen vor uns das wilde Meer sowie eine steile Küste. Nach zahlreichen Fotos liefen wir wieder zurück zum Auto und mieden dieses Male den Sumpf.  Auf zum Weipapon Point, wo einer der letzten ganz aus Holz gebauten Leuchttürme steht. Hier sahen wir noch einige Seelöwen, welche faul im Sand lagen. 40 Minuten hatten wir nun noch nach Invercargill, wo wir um ca. 17 Uhr ankamen. Wir hatten Glück und stiegen in einem der schönsten Backpackers (Southern Comfort) von ganz Neuseeland ab. Zeit für einen Apero im Fro 'n' Firkin und anschliessendem Essen im Irish Pub, welches sehr fein war. Der heutige Tag war sehr schön, schöne Landschaften und vor allem blauer Himmel und fast kein Wind.

Donnerstag 14.11.02    Invercargill bewölkt, Wind 12º brrr Regen, dann schön 19º

Nach einem verregneten Frühstück und Shopping sind wir los nach Riverton. In Riverton empfing uns die Sonne. Im Visitor Center bekamen wir eine Karte und Instruktionen durch eine olderly Lady. Riverton Rock besichtigt (gähn), ein paar Felsen, teilweise dunkelgrün im Meer. Am Denkmal der auf See verstorbener Seeleute, den kleinen Hafen fotografiert. Lookout mit super fahrt durchs dichte Grün. Schöne Aussicht übers Gelände. Danach ging es weiter zur Colac Bay. Langer Strand, wo wir die Füsse gebadet haben ca. 15º. Dann zum herzigen Fischerdorf ( zwei Häuser), wo wir mitten durch den Garten gefahren sind. So kam es uns zumindest vor. Mittagessen gab es in einem Cafe in Tunatapere. $9.- (mit Getränk, aber kleine Portionen).
In Clifdon die Hängebrücke (Suspension Bridge) aus dem Jahre 1898 besichtigt.
Den Lake Hauroko haben wir aus Zeitmangel ausgelassen. Die Fahrt würde über 32 km gehen, wovon 20 km nicht geteert sind!
Dann weiter nach Te Anau, wo wir um 14.15 Uhr ankamen. Zuerst Doubtful Sound Overnight Cruise gebucht haben N$395.- pro Person (1 Übernachtung im Double Room mit eigenem Bad, 4-Gang Menü und Frühstück) Das 4er hätte es im Angebot für N$220.- gegeben. Aber Mann und Frau ist ja schliesslich in den Flitterwochen.
Ein Double im Lakefront Backpackers gefunden und auch gleich für die Nacht vom 16./17. gebucht. Kurz Frühstück im Supermarkt eingekauft und Fotos gemacht. Ich stand im See, wo man es ca. 3 Minuten aushält bevor die Füsse blau werden ;-)
Apero im Pub "The Moose". Danach Shopping und Weihnachtsgeschenke für Moni (Socken) und Markus (Milford Whisky) gekauft. Ich selbst habe eine Wintermütze erstanden. So bin auch ich für den morgigen Bootstrip gerüstet.
Abendessen gab es im Redcliff Cafe. Exzellente phantasievolle Küche und ein freundlicher Service. Vegi-Menü für Lilian: warme Wassermelonenscheibe mit vier gedünsteten Tomaten. Ich hatte ein Lammnüssli auf Kürbisstreifen und Ratatui. Zum Dessert gab es Käse und dazu eine halbe Karaffe Wein.
22.00 Uhr liegen im Bett und schauen TV.

Freitag 15.11.02    Te Anau schön, leicht windig 17º

Frühstück im Backpacker. Danach Sandwichs zubereitet und dabei Feueralarm ausgelöst. Noch Kaffee getrunken in Te Anau und kurz im Internet gesurft. Der Compi ist dabei abgestürzt. Es scheint wir bringen es heute fertig alles zum abstürzen zu bringen. Zum Glück fliegen wir heute nicht sondern es geht mit dem Schiff in den Doubtful Sound. Wir haben da eine Luxus Kabine gebucht (mit eigenem Bad). Abfahrt 12.30 in Manapouri. Der Parkplatz liegt oberhalb des Landungssteges und ist über ein etwas steilen Weg zu erreichen.
Zuerst fuhren wir mit einem kleinen Schiff bis zur Power Station, die fahrt war sehr wellig und es hat auch geregnet. Von der Power Station ging es mit dem Car über einen Pass. Wir durchfuhren den Regenwald und es fing natürlich an zu regnen. Die Crew erwartete uns schon. Zuerst gab es ein paar Instruktionen, wo was wie , dann wurden wir zu unserer Kabine gebracht. Wirklich gut. Bin sehr froh darüber, dass wir einiges mehr Geld bezahlt haben. 
Das Schiff legte ab und wir machten die erste Runde und erkundeten das ganze Boot. Die Landschaft ist sehr eindrucksvoll, sehr grün und steil. Wir fuhren bis kurz vor das Tasmanische Meer. Es war sehr wellig. Es hörte dann auch kurz auf zu regnen und wir konnten die Pinguine und Seals sehen. Etwas später gab es dann eine Suppe zur Stärkung. Für unseren Landausflug waren wir somit gestärkt. Gut eingepackt mit Regenjacke und Schwimmweste setzten wir mit einem Beiboot an Land. Wir befanden uns nun im Regenwald. Zum Glück gibt es in Neuseeland keine Schlangen und fast keine Spinnen. Das einzige eklige Tier ist die Sandfliege. Sie lieben Marco's Blut. Wir liefen dann fünf Minuten zu einem riesigen mit Moos überwachsenen Baum. Sehr eindrücklich. Der Ranger John gab uns dazu reichlich Informationen. Zurück an Bord gab es auch schon bald wieder Abendessen. Ein sehr reichhaltiges Buffet vor allem das Roastbeef und das Dessertbuffet fand unseren Zuspruch. Zum Schluss gab es noch eine Diashow mit Erklärungen, z.B. dass es in Neuseeland viel zu viele Oposum's gibt. Zusammen mit den Mäuse und Hasen sind sie die Gegner der Vogelwelt. Sie fressen am liebsten die Eier der Brut auf.
Gute Nacht: 22.15 Uhr.

Samstag 16.11.02    Schiff Doubtful Sound schön 5º

Technische Daten "The Fiordland Navigator

Länge 44 Meter
Draft 2.2 Meter
Höhe Masten 18 Meter ab Deck, 30 Meter ab Wasser
Kapazität 70 Übernachtpassagiere, 150 Tagespassagiere
Beiboote 2 mit 70 PS, 30 Kayaks
Motor Volvo TAMD 146 Engines (2)
Generator Cummins (3)
Tank  37'270 Liter
Geschwindigkeit 11 Knoten
Anker ca. 780 kg
Stapellauf Oktober 2001 in Bluff
Bauzeit 12 Monate

6.30 Uhr Wecker, 6.40 Anker wird gehoben, dabei wird die Kette gleichzeitig abgespritzt. Der Grund (88 Meter unter der Wasseroberfläche)  ist sehr schlammhaltig. Frühstück 7.05. Über Nacht hat es geschneit bis fast auf Meereshöhe. Schneefallgrenze ca. 500 M. ü. M. Lilian hat es in der Nacht geschafft, dass wir in unserer Luxuskabine kein Licht mehr haben. Auch das haben wir noch zum abstürzen gebracht. Kurz nach dem Frühstück waren sie dann da: Delfine! Sie haben mit dem Boot gespielt und sind immer wieder gesprungen wie Flipper.
Der Kapitän hat uns dann einen blühenden Baum gezeigt. Dazu ist er mit dem Bugmast bis fast ans Ufer gefahren. Es hat nur noch wenig gefehlt und er wäre in der Erde gesteckt. Wir konnten dann bequem vom Deck aus die Äste und Blüten betrachten. Etwas später sahen wir Pinguine im Wasser und nochmals Delfine. Dann hat uns der Kapitän noch einen Wasserfall näher gezeigt. Dass Wasser ist fast über den Bug gelaufen. Das Ganze war alles ziemlich kalt! Kappe sei Dank, aber es fehlten noch die Handschuhe. Um 10 Uhr waren wir wieder an Land und mit dem Bus ging es zurück zum West Arm. (Power Station mit Siemens Generatoren). Unterwegs auf der Passhöhe haben wir kurz angehalten, um Fotos zu schiessen. Es waren schon zwei andere Busse voll mit Leuten unterwegs. Total haben sie fünf Busse auf der Passstrasse im Einsatz. Mit dem Schnellboot ging es dann wieder zurück nach Manapouri, wo wir pünktlich um 12 Uhr ankamen. Das Auto hat die Nacht gut überstanden. Den Lunch genemigten wir im Olive Tree in Te Anau (Suppe und Chips). Anschliessend haben wir im Supermarkt Insektenschutzmittel und Filme gekauft. Wäsche waschen und Emails stand danach auf dem Programm. Das vorreservierte Zimmer mit TV war leider nicht frei. Abendessen im Restaurant "The Ranch". Filet Mignon für mich und ein Burger (Beef and bacon) für Lilian. 20.15 Uhr Mami zum Geburi gratuliert. 20.50 Lilian schläft schon und ich schreibe immer noch im Tagebuch. Morgen geht es früh los nach Milford Sound.

Sonntag 17.11.02    Te Anau - Milford Sound schön 4º

Nach einer sehr kalten Nacht machten wir uns auf den Weg (6.45 Uhr noch ist es bewölkt). Der erste Stopp war beim Mirror Lake. Leider war das Wetter noch zu schlecht, dass wir die Berge spiegeln sehen konnten. Der Zweite Stopp war beim Kea Lookout. Sehr überraschend für uns waren die drei Keas (Bergpapageien). Es gibt in Neuseeland nur noch ca. 5000 von diesen Vögeln. Jedoch sind diese nicht Menschen scheu und hoffen immer auf was Essbares. Man sollte sie jedoch nicht füttern. Als wir davonfahren wollten sassen sie alle auf unserem Auto. Beim Abstieg vom Autodach nahm sich einer den Scheibenwischer zur Hilfe. Dann ging es auf einmal sehr schnell und wir waren im berühmte Homer Tunnel. Schock: es hat kein Licht und es ging sehr steil hinunter. Doch wir haben es überstanden und das Wetter wurde immer besser. Der nächste Stopp war "The Chasm": Super schöne Überraschung. Kurzer Spaziergang durch den Regenwald, dann kamen wir zu einem Wasserfall, der sich durch die Felsen gefressen hat. 
In Milford Sound angekommen gab es zuerst einen WC Stopp und anschliessend etwas warmes zu trinken. Es war zwar sonnig, aber noch sehr kalt. Um 10.45 Uhr fuhr unser Schiff Milton Mannen los. Es ist baugleich zum Boot, welches wir in Doubtfoul Sound hatten. Die Berge sind hier steiler und näher als im Doubtful Sound, aber weniger grün. Auch dieser Fjord ist sehr schön doch gibt es hier keine Seitenarme. Inzwischen hatten wir echt schönes Wetter und es war schon fast warm. Auf dem Rückweg machten wir noch einen Stopp beim Unterwasserobservatorium. Da oben ca. 10 cm Süsswasser ist, ist es unten dunkler beim Salzwasser oder bessergesagt früher dunkel als sonst. Daher können Pflanzen beobachtet werden, die normalerweise erst auf ca. 40 Meter riefe wachsen. Wir sahen Schwarzkorallen, Seesterne und vieles mehr. Es war leider etwas stressig, da wir verspätet ankamen und trotzdem mit den anderen Touristen zurück mussten.
Zurück in Milford fuhren wir zur Lodge, wo das Zimmer noch nicht fertig war. Es war noch jemand von einer Film Crew drin. Wir hatten zwar den Schlüssel... Nachdem das Zimmer dann wirklich frei war machten wir uns auf um einen Berg hochzusteigen. In 10 Minuten waren wir auf einem Lookout und hatten eine gute Aussicht. Das Wetter war immer noch schön und deshalb liefen wir nochmals zur Bootsanlegestelle, wo wir uns auf eine Bank setzten und die Leute beobachteten und ein wenig wärme tankten.
Apero im Pub und zurück in der Lodge warten wir auf das Essen. Kleine Portionen aber ok. Die Filmcrew hat eine eigene Küchenmannschaft dabei und hat riesige Portionen.

Montag 18.11.02    Milford Sound - Queenstown schön, regen, schön 12º

7.20 Uhr Abfahrt. Kein Verkehr. Tunnel offen. Schnee in den oberen Regionen. Man merkt kaum, dass es im Tunnel Bergauf geht. 20 km vor Mirror Lake taucht Lilian kurz weg. Notstop. Sie macht es sich liegend auf dem Rücksitz bequem und schläft bis Mirror Lake.
Der See war heute glatt. Super, bis plötzlich eine Ente im Wasser startete. Hier auch der erste Bus, wo ich dem Chauffeur das Wetter in Milford mitteilte. In Te Anau angekommen waren bereits 25 Busse unterwegs nach hinten. Bei der Backery zweites Frühstück genossen. Da es kein WC in der Backery gab also auf zum Öffentlichen. Dort stehen aber mindestens 10 Busse und alle rennen auf die Toilette. Also zum Olive Tree Cafe. Noch ein Cafe. Er half das Kopfweh ist weg, dafür ist das Halsweh da! Lilian geht es wieder besser.
11.30 Uhr in der Butterfli Lodge eingecheckt. July ist sehr nett und hat uns alles gezeigt. Zwei Küchen, zwei Häuser, TV, Video, Waschmaschine, alles da. Wir hatten das Zimmer 3 ein Double mit Sicht auf den See und die Berge. Direkt vom Bett aus!
Danach sind wir mit der Gondelbahn auf den Berg gefahren und haben dort die Aussicht genossen. Wurst und Spinat Strudel anstelle einer Suppe gegessen. Danach an der Schlittenbahn hoch gelaufen und uns am Gekreische der Mädels ergötzt.
Wieder unten Shopping und das herzige Städtchen angeschaut. Viel leben da, viele Touristen. Wenn es da erst Hochsaison ist... 3/4 Hose gekauft. Verkäuferin bestätigt uns nochmals, dass das Wetter nicht normal ist. In  zwei Wochen ist Sommer und es schneit immer noch! Zurück ins Backpacker: schlafen, duschen. Shopping und 18.30 Uhr Apero. 

Dienstag 19.11.02    Queenstown - Haast - Fox schön 20º

Um 7.10 Uhr sind wir schon losgefahren. Mein Hals ist soso. Zuerst üver einen schönen Pass zur Goldgräberstadt Arrowtown. Hübsch, kalt, es hat um 8 Uhr noch keine Touristen. Mit Worb Geschwindigkeit ging es dann nach Wanaka. Das Städtchen liegt direkt am See, aber zum Baden ist es doch zu kalt und für Bungy und Howerboote etc. haben wir keinen Bedarf. Einen Kaffee und eine Hot Chocolate und schon geht es dem See entlang Richtung Meer. Schöne Landschaft Tieffliegende Vögel (-1), sitzender Vogel auf der Strasse (-1) Sorry! In Haast ist absolut nichts los. In Haast Beach schnell den Strand angeschaut. Toilette und zu Wucherpreisen getankt (1.224). Weiter nach Fox.
Urwald und immer wieder einspurige Brücken. Um 12.15 Uhr waren wir dann am Ziel. Mittagessen und danach Helihike für morgen 8.50 Uhr gebucht. $215 abgedrückt. Danach Check Inn im Ivory Tower Backpacker. Nettes Zimmer, sauber, freundlich.
Mit dem Auto zum View Point gefahren. Bei der Brücke geht es 2,5 km in der Jungle. Vorbei an einer warmen Quelle. Schöne Aussicht auf den Gletscher und weiter zum River Walk. Es ging durch den Jungle und über eine super schwingende Hängebrücke, welche an der Strasse zum Gletscher endet. Danach auf dieser Strasse mit dem Auto zum Gletscher gefahren. Zu Fuss ging es 30 Minuten bis zum Ende des Gletschers. Super! Mit einem halben Sonnenstick sitzen wir nun beim Apero im Café Nevé, direkt am Highway 6. Bekannt für Beef und Lamb (highest standard). Gegessen habe wir dann aber im High Peak Restaurant.

Mittwoch 20.11.02    Fox schön 20º

8.50 Besammlung für den Ausflug auf den Fox Gletscher. Super Wetter. Um 9 Uhr lernen wir die zwei Führer kennen. Unsere Gruppen umfasste 20 Personen. Um 9.05 geht es mit dem Bus zum Heliport. hier wurden wir noch mit dem richtigen Schuhwerk und den passenden Socken versorgt. (Weil es so super Wetter war wurde auf die Gebirgsjacke verzichtet) Dann wurden wir für den Helikopterflug in kleinere Gruppen aufgeteilt (5-6 Personen). Natürlich gab es auch noch ganz klare Instruktionen, was wie wo. Wir waren in der Gruppe Zwei. Los ging es, atemberaubend flogen wir nah über den Gletscher und sahen auch die Wasserfälle. Der Video wird es beweisen. Nachdem alle gelandet waren gab es die nächsten Instruktionen über die Steigeisenmontage und wie man damit geht. Dann teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Marco lief tapfer hinter dem Guide. Niemand wollte und da hat er sich freiwillig gemeldet. Für unsere Begriffe übertrieb es der Führer ein wenig mit Stufen ins Eis schlagen. Die nächste Steigerung wäre der Einbau einer Rolltreppe gewesen. Es war wunderschön. Wir liefen durch Eisbögen und kleinere Spalten. Weiter oben konnten wir noch den steilen Teil des Gletscher sehr gut sehen. Wir trafen dann die andere Gruppe und machten uns gemeinsam auf den Abstieg, wobei gewisse ältere Amerikaner Schwierigkeiten hatten. Unten wieder angekommen warteten wir auf den Heli. Nun durfte ich vorne Sitzen und versuchte zu filmen. Als es ums landen ging, machte ich mir etwas Sorgen, weil bereits 2 Helis dort standen, jedoch kein Problem für den Pilot. Wir landeten dann halt auf der Wiese. Nun waren wir froh, dass wir wieder unsere Schuhe anziehen konnten. Mit dem Bus ging es zurück nach Fox, wo wir uns sofort mit dem Auto auf den Weg nach Franz Joseph machten. Dort angekommen waren wir froh, dass wir in Fox übernachtet hatten. Hier in Franz Joseph ist es viel touristischer. Das Mittagessen war doch sehr gut. Dann fuhren wir direkt nach Greymouth, wo wir ein schönes Backpacker hatten: Neptunes. Es war früher ein Hotel und das Haus steht heute unter Denkmalschutz. Die Stadt war um 17.30 Uhr schon wieder wie ausgestorben. Alle Läden waren schon zu. Apero gab es im Pub, jedoch machte mich das BBQ für 3 Dollar nicht an und wir assen in einem sehr feinen Kaffee, wo Marco Wildsau (Bambi) ass. Wieder einmal früh im Bett und wie immer sehr müde.

Donnerstag 21.11.02    Greymouth leicht bewölkt 12º

Nach dem Frühstück im Backpacker machten wir uns um ca. 9 Uhr auf den Weg zu den Pancake Rocks. Der Weg führte wieder einmal über eine kurvige Küstenstrasse. Sehr schön. Angekommen im Naturschutzgebiet gab es zuerst einen Kaffee, dann machten wir uns zu Fuss auf den Rundgang. Welche Überraschung: es waren Felsen im Meer und es sah aus als wären zahlreiche flache Steine übereinander geschichtet. So wie ein Pancake. Das Meer spritze hoch. Es hat mir sehr gut gefallen und wir haben viele Fotos und Video gemacht. 
Die Strasse führte uns an der früheren Goldgräber Städtchen vorbei. In Reefton assen wir zu Mittag. Hier wurde das erste Elektrizitätswerk von Neuseeland erbaut. Weiter über den Lewis Pass nach Hanmer Springs, wo wir zu meinem Glück im Backpacker keinen Platz mehr hatten. Nun sind wir im Alpine Lodge Motel abgestiegen (mit eigener Dusche und WC). Nach der Wäsche wollten wir das Dörfli noch etwas anschauen, aber auch hier sind die Läden um 18 Uhr geschlossen. Wir assen dann im Laurels Caffee. Super Küche. Nun sind wir wieder im Zimmer und schauen Fern (wir sind überhaupt nicht süchtig und leiden auch nicht an Entzug).

Freitag 22.11.02    Hanmer Springs schön ab 16 Uhr 4º bis 18º

Da Regen haben wir ausgeschlafen. Frühstück im Zimmer. Danach haben wir mit dem Auto das Dorf erkundet. Lookout gefunden, aber dank Nebel nichts gesehen. Da es immer noch regnet fuhren wir Richtung Skigebiet, welches in 17 km über Gravel Road (nicht geteert) zu erreichen ist. Nach 6 km brechen wir auf der Passhöhe ab, da es schneit und wir keine Schneeketten dabei haben. Zurück in Hanmer Springs haben wir im Kaffee etwas getrunken. Zurück ins Zimmer, danach Mittagessen im gleichen Kaffee. Gegen 14 Uhr ins Thermalbad. Das Wasser ist zwischen 35º und 43º warm. Je nach Pool. Das Bad ist schöner als das von Rotorua, aber weit entfernt vom Schweizer Standard. Nach dem Bad war packen angesagt. Abendessen im Kathe Kaffee. Günstig und essbar. Mein Steak war ok. Die Lasagne war Mikro gewärmt. Zurück im Zimmer Videokanal genossen.

Samstag 23.11.02    Hanmer Springs - Christchurch - Nadi (Fiji) schön 15º

6.50 Uhr Wecker, 7.15 Uhr Frühstück. Um 8 Uhr check out. Zeitung und Milch waren gratis (potz blitz), dann ging es zurück nach Christchurch. Die Strasse ist super und so waren wir schon um 10 Uhr bei unserer Bäckerei an der Dorset Street, wo es guten Kaffee (eigene Rösterei) und Bagle gibt. Danach ab in den Botanischen Garten, wo wir einer Vergewaltigung beiwohnen mussten. Fünf bis sechs männliche Enten machten sich über eine junge Ente her. Einer gab Schub und hilft sich mit dem Schnabel an ihrem Kopf fest. Die anderen tauchten die Ente ins Wasser und hielten sie fest. Die Natur kann ja grausam sein. Schöne Rosen und Kakteen. Um 13.30 Uhr Wagen abgegeben. Es gab eine kurze Diskussion über angeblich drei neue Steinschlagschäden an der Windschutzscheibe! Wie man sich erinnert ist diese ja schon übersäht mit kleinen und grösseren Einschlägen. Im Computer war alles vermerkt und so konnten wir dann abziehen. Mit dem Shuttle ($8.- pro Person) ging es zum Flughafen. Check in: Unsere Flugnummer wofür wir Tickets hatten gab es gar nicht. Der nächste Flug war etwas später und wir hatten somit genügend Zeit das Antarktis Center anzusehen. Christchurch ist der Ausgangsort zur Antarktis für die USA, Neuseeland und Italien.
In Auckland stress pur, da uns nur 50 Minuten zum Umsteigen bleibt: zuerst beim Terminalwechsel in den falschen Bus gestiegen, dann mussten wir noch N$ 22.-- abdrücken für die Flughafen Tax. Dann noch eine lange Schlange am Zoll und wir hatten unsere Karten noch nicht ausgefüllt. Wir wurden deshalb in die Express Line gelotst. Auf dem Bildschirm stand schon lange: go to gate! Am Gate dann angekommen war gerade die Crew dabei an Bord zu gehen. Also dauerte es nochmals 30 Minuten bis die Passagiere an Bord durften. Mit etwas Verspätung ging es dann nach Fiji. Sicherheitsinstruktion und Service war sehr gut bei Air Pacific (gibt es schon seit 51 Jahren). Passkontrolle und Foodcheck waren im Gegensatz zu Neuseeland sehr lasch. Es hatte nicht einmal Hunde, welche das Gepäck beschnüffeln. Von Rosie Travel Angency in Empfang genommen worden. Eine Muschelkette kriegten wir um den Hals gehängt. Transport- und Hotel Gutscheine erhalten. Shuttle ins Hotel. 23 Uhr (-1 h gegenüber Neuseeland) Nachtruhe

Sonntag 24.11.02    Nadi, Malolo Island schön 24º - 32º

Um 7 Uhr aufgestanden, Frühstück, Check out, Persönlicher Shuttle zum Flughafen. Island Wasserflieger gesucht und Office, bestehend aus nur einem Tisch neben der Toilette, gefunden.. Der Flug ging 20 Minuten früher los. Vier Gäste haben Platz im kleinen Wasserflieger. Man merkte nicht, dass er auf der Piste (natürlich mit Fahrwerk) abhob. 15 minütiger Flug nach Maolo Island. Weiche Landung im Wasser. Kaum ausgestiegen wurden wir von Alici in Empfang genommen: Bola und eine weitere Muschelkette um den Hals. Alici empfing uns mit einem Welcome Drink und einem persönlichen Briefing über das Ressort. Herzlichkeit pur.
Schönes Bure direkt am Strand. Handy geht nur vorne am Steg. War als erster im ca. 24º warmen Wasser ;-)
Alles angeschaut und bald gibt es Mittagessen. Falsche Pizza für Lilian. Anchovis und Meeresfrüchte. Sie hat tapfer die Dinger runter gemacht und den Rest hinunter gewürgt. Trotzdem die zweitbeste Pizza seit wir von zu hause weg sind. Mein Curry Beef war gut. Im Liegestuhl dann den Wunschzettel begonnen zu schreiben. Um 15 Uhr ein Sprit an der Beach Bar getrunken und auch gleich das Tauchen für morgen reserviert. Bis jetzt ohne das Brevet zu zeigen. Hatte das Gefühl: Hauptsache man kann verkaufen. Bin mal gespannt. Spaziergang am Strand, SBB Ferien sind nun angesagt. Sünnele, Bädele, B...
Zuerst aber noch Happy Hour an der Bar. Das Bier ist anstelle F$4.80 nur $3.- Abendessen im gleichen Restaurant wie am Mittag. zuerst wollten wir am Strand essen, aber der Wind war dann doch zu stark. Ein Pärchen hat aber im Windschatten einer Palme bei Fackellicht diniert. Bei uns gab es einen verbrannten Burger und ein gutes Steak. Super Käse und Schoggi Kuchen zum Dessert. Für morgen Abend haben wir im oberen Stock reserviert im Treetop Restaurant. 21.30 Uhr schon wieder müde und im Bett.

Montag 25.11.02    Malolo Island schön, leicht bewölkt Wind 31º

7 Uhr Wecker, 7.30 Uhr Frühstück, 8.30 Uhr Tauchen. Zuerst Material gefasst:  Flossen, Brille, Shorty, Boot kam pünktlich um 8.45 Uhr. Zwei Taucher aus Sidney und zwei Dive Master von Subsurface. Mein Brevet und auch einen Medizin Attest wollte niemand sehen. Ich habe Anzahl Dives, Max. Tiefe und Brevetstufe angegeben. Man glaubte mir also. Mit 250 PS ging es ins Meer hinaus. zuerst zur Cathaway Passage. Leider keine Grossfische wie Manta oder Haie. Sicht ist gut, Wasser zw. 27º und  28 º warm. Die Korallen sind unterschiedlich. Einerseits meint man, dass es ein Coral Bleaching einmal gegeben haben könnte, andererseits hat es vereinzelt grosse Tisch- und Steinkorallen. Weichkorallen sollte es laut Beschreibung am zweiten Tauchplatz geben: Gotham City: Napoleon, Fledermausfische (gaben dem Platz den Namen), Muränen, praktisch aber keine Weichkorallen! Deshalb auch keine Schildkröten. Die Ausrüstung war ok. Sunto Computer und Fini-Konsole, Sherwood 1 Stufe. Der Kabelbinder beim verkehrt montierten Mundstück fehlte. Das Boot ist sehr schnell und mit nur drei Tauchern war auch genügend Platz vorhanden. Mal sehen wie es ist, wenn acht Taucher an Bord sind. Während ich mich unter Wasser vergnügte sonnte sich Lilian am Strand. Sie las fleissig im Buch und schute wer an und ablegte. Heute kam unser Wasserflieger mit dem gleichen Pilot an. Die Leute konnten direkt am Strand aussteigen. Der Pilot machte sogar ein Foto von ihnen. Scheint, dass er heute einen besseren Tag hatte als gestern mit uns. Mittagessen: Pizza, danach schlafen und Schnorcheln mit Lilian.
Jetzt um 17 Uhr geht es zum Apero. 2 Fiji Bitter. Schöner Sonnenuntergang. Nachtessen im Treetop Restaurant. Etwas gediegener mit besserer Karte. Danach Krabbenrennen. Die Versteigerung der Einsiedlerkrebse war lustig, denn die Mitarbeiter des Hotels haben auch mitgeboten und den Preis hochgeschraubt. New Zealand hat gewonnen (zweimal).

Dienstag 26.11.03    Malolo Island teilweise bewölkt Wind 29º

7 Uhr Wecker, 7.30 Uhr Handy Kontrolle am Strand und anschliessend eine Handvoll Scherben zusammengelesen. 7.45 Frühstück, 8.30 warten auf das Tauchboot. 7.50 war es endlich da und voll ausgebucht. Also mit 8 Tauchern doch eher mühsam. Ruppige Fahrt zum ersten Tauchplatz: The Pinnacle. Zwei Amis (Ohio) aus Malolo hatten sogar ihr eigenes Equipment dabei. Aber er wusste nicht einmal auf welche Seite der Lungenautomat hingehört. Also alles dauerte so seine Zeit. Endlichwaren dann alle soweit. Ich hatte andere Automaten von Aqualoung .Meine erste Vorahnung bestätigte sich dann auch, als ein Ami im Wasser es nicht schnallte warum er keine Luft bekam, obwohl er ja das Mundstück zwischen den Zähnen hatte. Tja mit Kabelbinder wäre das nicht passiert. Ein schöner Tauchplatz, man kann unter dem Pinaccle in einem Tunnel hindurchtauchen. Man sieht natürlich nicht mehr viel, wenn ein Ami vorher am Boden abgestanden ist und Sand aufgewirbelt hat.
Der zweite Tauchgang war dann eher enttäuschend. Sunshine Reef. Normalerweise für Schnorchler. Maximale Tiefe so 15 bis 16 Meter. Man braucht schon fast eine Schaufel.
Mittagessen: Lasagne und Spaghetti. Am Nachmittag dann auf den Berg gestiegen und den Lookout genossen und hinten hinabgestiegen zum einsamen Sandstrand, wo wir Schnorcheln wollen. Zwei streunende Hunde leben da unter einem Baum. Schönes Reef mit kleinen Korallen, riesigen Blumenkohl Hartkorallen (rosa) 2 Fledermausfische, Anemonen, Wimpelfische, Seegurken und blaue Seesterne ohne Ende. Vom Strand zurück zur Hotelanlage dauert der Fassmarsch nur 12 Minuten. Apero bestehend aus ein paar Drinks und später dann ein super Diner. Schweinekotelett und Fisch. Vom Animator dann das Orangenspiel. Wir konnten uns zum Glück drücken.

Mittwoch 27.11.03    Malolo Island schön Wind 31º

Früh aufgestanden. 7.30 am Subsurface nochmals gesagt, dass tauchen angesagt ist. 8-40 teilte er mir dann mit, dass das Boot heute und morgen voll ist und man zwei Tage im voraus buchen muss (hätte er auch vorher sagen müssen). Sie hätten nur ein Boot im Einsatz. Wenn man das vorher gewusst hätte! Auch war er leider gestern nicht da. Also ev. Freitag, wenn es zum Supermarkt geht. Ansonsten wäre dann das Tauchen auf Fiji abgeschlossen (Ohne das Brevet zu zeigen)!
Da nix mit Tauchen war Island Hopping abgesagt. Wir haben im Voulcher von Rosei drei Ausflüge inkl.: Island Hopping ($55.-), Shell Village ($20.-) eine einheimische Stadt, Picknick Island (Lunch muss mitgenommen werden). Nicht so pünktlich ging es um 10.10 Uhr los. Mit an Bord ein Schwarzer aus Simbabwe, welcher in Grossbritannien geheiratet hat und heute in Neuseeland in Waaikaneelebt. Das liegt zwischen New Plimouth und Wellington. Wir waren hatten auf unserer Nordisland Tour da übernachtet. Mit 40 PS ging es in der Alukiste Malolo Six zuerst nach Treasure Island. 66 Bures, Minigolf, Pool, TV, Heli Landeplatz, Billard, Disco, Tauchbasis (auch von Subsurface). Nach 20 Minuten ging es weiter nach Beachcomer Island. Eine Backpacker Insel mit 84 Betten in einem Bure. Das Bure hat aber zwei Etagen und es hat zwei davon. Es hat auch Strandbures, di noch nett aussehen. Aber alle ohne Duschen! Man kann die vom Hauptgebäude nutzen! Am besten ist noch der Hot Tube, welcher direkt am Strand liegt. Gegessen wird an vielen langen Tischen und Man stellt sich an einer Fassstrasse an. Der Food ist inkl. Bar und Band, viele junge Leute -> Ballermann auf Fiji! 
Weiter ging es dann nach Castaway Island, welche direkt vor Malolo Island liegt. Unsere überhitzten Körper (In Beachcomer steht die Hitze) wurde dann von der rauen See schnell abgekühlt. Auf und ab ging es über die zwei Meter hohen Wellen. Tropfnass kamen wir abgekämpft auf Castaway an. Der kleine James hatte seine Freude an der Achterbahnfahrt. Seine Schwester hatte da mehr sorgen um ihre Kokosnuss, welche dann aber schlussendlich vergessen wurde. Auf Castaway wurde der Strand weggespült. Auch wurde fleissig an zwei Gebäuden gearbeitet. Super Gaspitzaofen bescherte uns den Lunch. Danach ging es eine Stunde früher als geplant (Day Tour geht von 10.00 bis 15.30 Uhr) zurück nach Malolo Island. Morgen geht Island Hopping nur noch rund um Malolo (3 Inseln für $45.-) Um 18 Uhr gibt es ein Apero gesponsert vom Management. Super Appetiphäppchen (Frühlingsrollen) und Punsch aus der Bohle (O-Saft, Rum, Früchte wie Orangen und Ananas) und das Essen rund um den Pool: BBQ war angesagt. Alle mussten eine Blume hinter das Ohr stecken (single linkes Ohr, verheiratet rechtes Ohr). Das Reichhalteige Buffet bestehend aus Grill (super Steak, wenn sie gerade frisch vom Grill kommen sind sie bleu ansonsten well done!), Salat, Teigwaren und Dessertbuffet. Wie immer spielten die drei Musikter und wurden verstärkt durch den Animator, welche eine mit Sand gefüllte PET Flasche im Takt schüttelt.
12 Uhr Bettruhe, total verstochen und die Qualle hat ganze Arbeit geleistet. Zwei Zyrtex (Antihistamin) eingeworfen (20 mg).

Donnerstag 28.11.03    Malolo Island teilweise bewölkt 27º

8 Uhr Frühstück (ausgeschlafen). heute ist ein stressiger Tag: 10.30 Shell Village, 15 Uhr Rückenmassage Lilian, 16 Uhr Rückenmassage Marco und Flüge rückbestätigen und nicht zu vergessen die Reservation fürs Treetop Restaurant um 19.30 Uhr.
Pünktlich ging es um 1.30 zusammen mit einem Pärchen aus L.A. und der Animatorin mit dem kleinen 40 PS Boot zur Shell Village. Kleines Dorf mit Hütten. Die Familienangehörigen werden im eigenen Garten beerdigt. Die Leute werden alt (90 bis 101 Jahre ist die älteste noch lebende im Dorf). Gewaschen wird von Hand. Der Brotfruchtbaum ernährte früher die Leute und natürlich auch das Meer. Heute essen sie Brot und Biskuites, Huhn und Fleisch. Sie werden Dick! Sie gehen mit ihren natürlichen Güter nicht mehr so um wir früher. Nach der Besichtigung, wo man keine Kopfbedeckung tragen durfte (aus Respekt zur Bevölkerung und für einen Sonnenstich), begaben wir uns in die ehemalige Schule, welche heute als Markt und Versammlungshaus dient. Viele Frauen und Kinder kamen und stellten ihre Ware (Souvenirs) aus. Bevor wir shoppen mussten, durften wir einen aus Wurzeln zubereitetes Gesöff trinken (Bierersatz). Die Brühe sieht wie Abwaschwasser aus. Die gemahlenen Wurzeln wurden auch von Hand mit dem Wasser vermischt. Zuerst muss man einmal in die Hände klatschen, "Bula" rufen, die Schale auf ex trinken, dann dreimal klatschen. Es schmeckte grässlich, soll wohl den Kaufrausch fördern. Wir erstanden zwei aus Holz geschnitzte Schildkröten für F$10.-
Wir waren dann rechtzeitig zum Lunch zurück. Viele neue Gäste kommen heute an. Schon viermal landete das Wasserflugzeug. Ich nahm zum Mittagessen die Lasagne und Frites (war leider nicht mehr so gut wie die gestern von Lilian). Lili nahm das Curry Gemüse. Der Wind nimmt zu und zur Flut um 13 Uhr 11 sind auch die Wellen wie jeden Nachmittag da. Nix mit Schnorcheln. Also dösen auf dem Liegestuhl. Der Wind  nimmt immer mehr zu, hoffentlich brauchen wir die Fensterbretter hinter dem Bure nicht. Diese werden vor die Fenster montiert im Falle eines Zyklones. Ok, so schlimm ist es noch lange nicht. Man kann immer noch am Strand liegen. Um 15 Uhr geht Lilian zur Massage und ich zur Rezeption, um die Flüge rückzubestätigen zu lassen. Der Telefonist buchstabierte Air Pacific unsere Namen: "Reisezeit und Flugzeugtyp". Lachkrampf meinerseits am Tresen. Er lacht mit (im übrigen beben dem Barmixer ein zweiter vom anderen Ufer). Die Flüge sind Rückbestätigt. Wir sollen drei Stunden vor Abflug am Airport sein. Da wir nicht noch einmal am Festland schlafen wollen lassen wir die vom Reisebüro organisierten Zeiten: 11.00 Uhr Boot, 12.00 Uhr Taxi zum Airport, 12.30 Uhr Check in, 14.20 Uhr Abflug. 1h50 sollte wohl reichen...
Meine Massage um 16 Uhr war ein Missverständnis. Sie wäre um 15.03 Uhr gewesen. Ich konnte sie auf 19 Uhr verschieben. Wir sassen dann mit einem Pärchen aus San Francisco und denen aus Ohio an der Bar. Ausser Lilian tauchen alle. Ausser uns waren alle schon einmal Fallschirm springen. Die eine aus San Francisco hat am Weltrekord im Figurenspringen (300 Fallschirmspringer ) mitgemacht. Ansonsten hat sie schon 900 Absprünge gemacht. Ohio (Will und Julie) haben vier Hunde, sieben Katzen und noch Enten zu hause. Der Hund hat schon für $ 1500.- Schaden angerichtet. Eine Inderin hat uns 20 Minuten lang Massiert. Rücken, Kopf, Unterschenkel sprich Waden. Im Dunkeln bin ich in eine Wurzel gelaufen. Ergebnis: offener grosser rechter Zeh. Abendessen: Thunfischtartar und Lammrack. Lilian: Schweinsfilet und dann Käse/Spinat Ravioli an Tomatensauce. Zum Dessert Käse. Die Band hat super dazu gespielt. Vor dem Ballontanz zurück ins Bure geflüchtet. Morgen ist Streik angesagt. Motte vom Tag: Alles noch langsamer machen. Der Animator hat gemeint die Gäste wären immer noch zu gestresst.

Freitag 29.11.03    Malolo Island schön 32º

7.40 Frühstück, 8.40 Tauchen. Sechs Taucher sind auf dem Boot. Nochmals Gotham City, danach Charlies Patch / Reef. Letzter Tauchgang auf Fiji und ein schlafender Hai gesehen.
Mittagessen an der Beachbar: Burger und Sandwich. Schnorcheln um 14.02 Uhr mit einem anderen Ami Paar. Um 14.40 ging es los. Nach 10 Minuten waren wir an der Honeymoon Beach. Super Reef nur 3-4 Meter tief. Lilian sah einen Sepia, gelber Kofferfisch juv., Ehering gefunden M oo M 16.11.2002. Habe ihn später auf Malolo abgegeben. Der Kapitän hatte das Anlegen auf der Beach nicht so im Griff. Er setzte fast den Motor in den Sand. Hätte Lilian nicht eingegriffen... ich war mit dem Flip Flop Schuh des Tussis beschäftigt. Sie verlor das Ding beim aussteigen. Nach zwei Stunden (anstelle einer) wurden wir dann endlich wieder abgeholt. Haben in der Zwischenzeit einen Steingarten gebaut. Gemütliches Beisammensein an der Beach Bar. Nachtessen Treetop: Muscheln und Salat danach Mixgrill und Ristotto. Krabbenrennen ausgelassen. Wir verpassten morgen den Fiji Abend inkl. Kochkurs :-(

Samstag 30.11.03    Malolo Island schön 32º

7.30 Uhr Tachwache, alles gepackt, dann zum Frühstück. Wie immer Müsli und Tost, endlich gab  es wieder Erdbeerkonfi für Marco. Danach kontroll Fragen an der Reception. Zurück im Bure bereitgemacht für letzten Schwumm im Meer und Pool. Nach der Fotosession im Pool zurück im Bure zum Duschen. Leider kein Wasser, Marco musste zur Reception, 10 Minuten später hatten wir wieder Wasser Alles fertig gepackt und wieder zur Rezeption zum Zahlen. Nach ein paar Beanstandungen der Rechnung beglichen wir die selbige. Die Ausfüge waren versehentlich auf der Rechnung. Das Gepäck wurde auf ein Boot verladen und wir stiegen ins Glasbodenboot. Der Katamaran kam pünktlich. Wir mussten während der Fahrt vom kleinen Boot ins Grosse umsteigen. Pünktlich in Denarau angekommen, stand auch schon unser Bus bereit. Wir waren die einzigen Gäste im Bus zum Flughafen. Nach 20 Minuten fahrt eingecheckt bis nach Zürich. Super! Etwas trinken und Essen und schon sind wir im Flieger nach Auckland. Angekommen jupi dumm gelaufen in Nadi haben sie es falsch gemacht mit unserem Gepäck. So liefen wir von Schalter zu Schalter bis wir wieder zu unserem Gepäck kamen. Mit dem Airportbus fuhren wir zum Hotel. Ich bi fast am verhungern. Zimmer bezogen, danach machten wir uns auf zum Hafen. Zum Gegenteil unseres ersten Besuches war es dieses mal relativ warum und es hatte fast keinen Wind. Am Hafen war sehr viel leben. Nach dem Abendessen liefen wir noch durch den Hafen und sahen ein altes dreimastiges Segelschiff (war ein italienisches Schulsegelschiff). Es sah super aus. Habe noch nie ein so riesiges altes Segelboot gesehen, man hätte es am anderen Tag besichtigen können, aber leider zu spät für uns. Zurück im Hotel und schlafen.

Sonntag 1.12.02    Auckland - Singapur - Zürich schön 23º

Früh aufgestanden und danach zur Busstation. Wir machten uns mit dem Airportshuttle wieder auf den Weg zum Flughafen. Dort holten wir das Gepäck aus der Aufbewahrungsstelle. Wir checkten bis nach Zürich ein und die Dame war sehr freundlich und besorgte uns super Plätze (na ja so super waren sie auch nicht). Die Airport Tax mussten wir, da wir nur im Stopover waren nicht noch einmal bezahlen. Die Fluggesellschaft Air New Zealand im Codeshare mit Singapore Airline zeigte sich von ihrer besten Seite. Dies ist aber im Vergleich zu Singapore Airlines nicht genug. Über Westaustralien war es etwas unruhig. In Singapore verpassten wir die letzte Stadtführung. So war shopping angesagt. Anschliessend erholten wir uns am Pool im Terminal 1. Wir schliefen auch fast eine Stunde im Liegestuhl. Der Whirlpool war lustig man konnte die Düsen zudrücken und somit eine riesige Wasserfontäne erzeugen. Mit fast zwei Stunden Verspätung flogen wir dann total erschöpft ab. Ich habe im Flieger etwas geschlafen und dachte wir wären längst in der Luft, als wir erst zur Startbahn rollten.  Verzögerungen gab es durch das Inflight Entertainment System und durch ein Trimming Problem was wohl eine Computer Panne war. Die Flugzeit verkürzte Marco mit einem Adventure Game.Auf dem Flug holten wir etwas auf und landeten mit nur 30 Minütiger Verspätung in Zürich. Peter holte uns hier ab.

 

Kilometer Übersicht:

Auckland 213961  
Seabird Coast Kaiaua Beach  
Wellington 215610 1649 km
Nordinsel in 8 Tagen 1649 km
Twizel 216687 2726 km
Dunedin 217011 3050 km
Invercargill 217342 33381 km
Te Anau 217631 3670 km
Queenstown 218074 4113 km
Fox 218465 4504 km
Greymouth 218670 4709 km
Hanmer Springs 219000 5039 km
Christchurch 219165 5204 km
Südinsel  in 18 Tagen 3555 km

 

letzte Änderung: 12.09.2004 23:47